7 Möglichkeiten um die Umwelt zu schützen

Auf vegane Ernährung umstellen

Wer hätte es gedacht, der effektivste Weg, die Umwelt zu schützen, ist eine vegane Lebensweise. Durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel trägst du den größten Teil zum Umweltschutz bei, den du liefern kannst. Natürlich heißt das nicht, dass du als Veganer andere umweltfreundlichen Maßnahmen nicht mehr beachten brauchst. Aber es heißt, dass du damit automatisch 50 % weniger CO2 produzierst. Außerdem verbrauchst du dann nur 1/11 an Öl, 1/13 an Wasser und 1/18 an Land für die Herstellung deiner Lebensmittel im Vergleich zu einem Fleischesser. Somit kannst du an jedem Tag, an dem du vegan isst, 4.164 Liter Wasser, 20,4 kg Getreide und 2,78 m² Land sparen. Das entspricht 9 kg weniger CO2 und einem Tierleben (wie auch schon in meinem Blog-Beitrag erwähnt). Das war die erste der 7 Möglichkeiten, wie du die Umwelt schützen kannst. Ich freue mich unten in den Kommentaren von deinen Erfahrungen zu lesen. 

Verzichte auf Plastik

Plastik ist ein Synonym für Kunststoff. Wie der Name schon sagt, ist es ein künstlicher Stoff, der so in der Natur nicht vorkommt. Plastik ist chemisch sehr stabil und zersetzt sich nicht oder nur sehr schlecht bzw. sehr langsam. Aus Kunststoff hergestellte Produkte zerfallen mit der Zeit nur in immer kleinere Teilchen. Bei Plastikartikeln, die man zum Beispiel im Wald oder in Gewässern, sprich in der Umwelt liegen sieht, kann der Zerfall viele Jahrzehnte andauern. Bei einer Plastikflasche rechnet man sogar mit mehreren Jahrhunderten. Nur durch Verbrennen können sich solche Produkte schneller zersetzen.

Also achte darauf, dass du so gut wie möglich auf Plastik verzichtest. Gehe beispielsweise auf den Wochenmarkt einkaufen und nimm deine eigenen Taschen mit. Aber auch beim Einkaufen im Supermarkt kannst du darauf achten. Nimm dort lieber eine Papier- anstatt einer Plastiktüte. Entscheide dich generell lieber für umweltfreundliche Hersteller, die ihre Produkte ohne (oder nur mit wenig) Kunststoff verpacken. Außerdem kannst du beim Getränkekauf auf Glasflaschen umstellen. Auch in Bereichen wie Kosmetika und Haushalt kannst du auf platikfreie Varianten zurückgreifen. Probiere es einfach mal aus und du wirst merken, wie viele tolle Alternativen es gibt.

Secondhand ist cool!

Gebraucht kaufen ist eine gute Möglichkeit, dem Thema Fast-Fashion entgegenzuwirken. Sind wir doch mal ehrlich, die meisten Klamotten werden doch sowieso nicht abgetragen, da wir oft eine große Auswahl im Kleiderschrank haben. Man muss auch nicht auf die Vielfalt verzichten, es gibt so viele coole gebrauchte Klamotten, die eine neue Besitzerin suchen. Begib dich auf die Suche nach den Schätzen des Kleidermarktes. Da der Retro-Style total in ist, hast du gute Chancen, mit der Ausbeute vom letzten Secondhand-Shopping bei deinen Freunden zu glänzen. Außerdem ist diese Art von Mode sehr individuell, da es meistens nur Einzelstücke sind, die verkauft werden. Somit ist dein Kleiderschrank dann bestückt mit besonderen Teilen, die dir keiner nachkaufen kann.

 

Lebensmittel regional und saisonal kaufen

Du isst gerne Obst und Gemüse? Super, wenn es nicht vom anderen Ende der Welt kommt. Lebensmittel, die einen sehr langen Transportweg haben, können nicht gut für unsere Umwelt sein. Deswegen solltest du darauf achten, möglichst regional und wenn es geht, auch saisonal zu kaufen. Je kürzer der Weg des Produktes bis zu dir ist, desto besser. Dazu kannst du dir regionale Saisontabellen im Netz anschauen, um immer up to date zu sein, was gerade auf dem Speiseplan der Natur steht. In manchen Fällen ist dies nicht ganz umsetzbar, aber auch hier kommt es nicht drauf an, perfekt zu sein, sondern sein bestmögliches zu geben. Also mach dich schlau und verwöhne dich und deine Liebsten mit umweltfreundlichem Essen.

Muss es wirklich das Auto sein?

Wenn man mal drüber nachdenkt, braucht man für viele Strecken eigentlich kein Auto. Es ist eben bequemer und schneller, aber auch umweltschädlicher. Deswegen schau einfach mal, ob du kleine Strecken nicht auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kannst. Für weitere Wege sind Bus und Bahn gut geeignet. Heutzutage gibt es ja auch echt gute Verbindungen. Kleine Verspätungen oder Wartezeiten gehören zwar auch dazu. Aber im Gegensatz zu dem, was man Gutes für die Erde tut, ist dies ein vertretbarer Kompromiss. Sharing is Caring – wenn es mal nicht ohne Auto geht, bildet eine Fahrgemeinschaft oder sucht Mitfahrgelegenheiten.

Stromanbieter & Energieverbrauch

Auch beim Thema Strom kannst du auf bestimmte Punkte achten und somit umweltfreundlicher handeln. Wie du bestimmt weißt, sind heutzutage alle neuen Elektroartikel mit ihrer Energieeffizienzklasse gekennzeichnet. Solche Energieeffizienzlabels sollen Verbraucher aufklären und ermutigen, energiesparende Geräte zu kaufen und die Umwelt zu schonen. Die Energieeffizienz wird mit den Klassen A (hohe Effizienz) bis G (niedrige Effizienz) bezeichnet. Zusätzlich wird in der Kategorie A zwischen A+ bis A+++ unterschieden. Also achte bei deinem nächsten Einkauf eines Elektrogerätes darauf, dass es eine möglichst hohe Energieeffizienz besitzt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, woher ich meinem Strom beziehe? Hier kannst du auch helfen und der Umwelt etwas Gutes tun, indem du dich für "Grünen-" bzw. Ökostrom entscheidest. Mittlerweile bieten fast alle Stadtwerke auch eine umweltfreundlichere Stromvariante an. Es gibt aber auch extra Anbieter wie NaturStrom, die dir Ökostrom liefern.

Dinge reparieren und wiederverwenden

Leider ist es oft so, dass man z. B. kaputte Schuhe oder auch andere Gebrauchsgegenstände zu schnell in den Müll wirft, wenn diese nicht mehr ganz so gut aussehen. Eine umweltfreundlichere Weise wäre, diese reparieren zu lassen. Es gibt sogar extra Unternehmen, die sich aus Umweltgründen auf das Reparieren gebrauchter Dinge spezialisiert haben. Du kannst deine abgetragenen Sneaker dort einschicken und erhältst sie fast wie neu zurück. Ist das nicht cool? Und vor allem viel nachhaltiger. Auch eine gute Möglichkeit, zum Umweltschutz beizutragen ist, wiederverwendbare Artikel zu benutzen. Also z. B. Glas- statt Plastikstrohhalme oder waschbare Abschminkpads statt Wattepads. Der Markt für nachhaltige und wiederverwendbare Produkte steigt, also finde heraus, wie du deine alltäglichen Wegwerfartikel durch wiederverwendbare ersetzen kannst.

Kommentar schreiben

Falls dir der Artikel gefallen hat kannst du ihn gerne teilen